E-VITA PLUS Saatgut

Die Behandlung von Saatgut im E-VITA PLUS Verfahren ist die innovative Lösung zur Kombination einer sicherer Desinfektion mit hohen Erträgen und gesteigerter Stressresistenz.

Sie erkennen E-VITA Saatgut an der Kennzeichnung mit den folgenden Produktmarken.
Die Kennzeichnung mit diesen geschützten Marken versichert die Behandlung des Saatgut im E-VITA Verfahren und zwar mit der nachweislich erforderlichen Energiedosis von 12 kGy und in erprobter Anlagentechnik!

E-VITA PLUS Saatgut ab 2022

E-VITA Saatgut bis 2022

Produkte

Das E-VITA PLUS Verfahren wird stetig weiterentwickelt und in neuen Anwendungsfeldern getestet und eingesetzt.
Für folgende Produkte ist der Einsatz nach aktuellem Kenntnisstand möglich:
Getreide

Weizen
Gerste
Roggen
Hafer
Triticale

Eiweißfrüchte

Leguminosen
Lupine
Ackerbohne
Erbse
Sojabohne

Wirkungsweise

Derzeit werden im E-VITA PLUS Verfahren vorwiegend Bakterien eingesetzt. Aus praktischen Gründen nutzen wir zumeist sporenbildende Bakterien (vorrangig aus der Gattung Bacillus) für die Saatgutbehandlung. Diese Bakterien überdauern ohne Verlust der Wirksamkeit viele Jahre am Samenkorn. Die Bacillus-Spezies sind in jedem Boden weltweit natürlich vorkommende Bakterien, die durch eine Symbiose mit der Pflanzenwurzel positiv auf die Pflanze wirken. Es ist eine klassische win-win-Situation: Das Bacillus erhält von der Pflanzenwurzel Kohlenhydrate und liefert im Gegenzug Hormone, die das Wurzelwachstum stimulieren sowie aus der Bodenlösung gewonnenene Nährstoffe (vor allem Phosphor).

Es gibt zahlreiche Stämme des Bacillus, die sich zum Teil recht deutlich in ihren Ansprüchen an die Umwelt (Temperatur, pH-Wert im Boden, Nährstoffversorgung) unterscheiden. Man kann es mit Weizen vergleichen: Auch hier eignet sich nicht jede Sorte für jeden Standort.
In umfangreichen Schritten wurden einzelne Stämme speziell für die Saatgutbehandlung selektiert und in Feldversuchen geprüft. Fazit: Bacillus ist nicht gleich Bacillus!
Die Bacillus-Bakterien vermehren sich über Sporen. Bereits 24 bis 36 Stunden nach der Aussaat beginnt die Vermehrung. Die Sporenbildung wird während der Keimung durch Botenstoffe, die das Samenkorn produziert, angeregt.
Mit dem Beginn der sichtbaren Keimung (Heraustreten der Keimwurzelspitze aus dem Samenkorn) besiedeln die Bakterien die Keimwurzeln und umhüllen sie. Damit ist das „Andocken“ schädlicher bodenbürtiger Erreger an die Wurzeln unterbunden. Der Platz an den Keimwurzeln ist sozusagen durch die „gewollten“ nützlichen Bakterien besetzt.
Die Symbiose der Bakterien mit den Keimwurzeln verhindert nicht nur eine Infektion durch schädliche im Boden vorkommende Mikroorganismen. Sie liefert der Keimpflanze weitere Vorteile. Die Bildung pflanzenhormonähnlicher Substanzen durch das Bacillus fördert sicht- und messbar das Wurzelwachstum. Außerdem wurde nachgewiesen, dass die Nährstoffaufnahme aus dem Boden (vor allem Phosphat) durch die Wurzeln verbessert werden konnte. 

Warum ist die Kombination mit Elektronen so wichtig?
Die Wirkung der Bakterien wurde im praktischen Anbau bisher kaum wahrgenommen. Das resultiert aus zwei Gründen:

(A)
Die natürliche Konzentration dieser Bakterien im Boden ist sehr gering. Mit dem Auftragen der Bakterien auf das Saatgut wird eine vielfach höhere Konzentration als in der Natur vorkommend erreicht. Das verstärkt die Wirkung.

(B)
Die Bakterien können ihre Wirkung nur entfalten, wenn sie die Keimwurzel besiedeln. Dazu müssen sich die Bakterien im Kampf um die „besten Plätze“ an der Wurzel gegen andere Widersacher (Pilze, Bakterien) durchsetzen. Das kostet Zeit und Kraft. Mit der Elektronenbehandlung werden alle Widersacher am Samenkorn beseitigt. Die Bakterien können „ohne Wettbewerb“ durch andere Mikroorganismen ihre Arbeit aufnehmen.

Übrigens: Es ist sehr wichtig, in diesem Wettbewerb der Mikroorganismen an der Keimwurzel nicht nur Pilze sondern auch die Bakterien zu beseitigen. Das gelingt mit chemischen Beizmitteln, die nur eine Wirkung auf Pilze haben, nicht!

Versuchsergebnisse

Nachfolgend sind ausgewählte Versuchsergebnisse dargestellt.
Saatgutbehandlung 2019 und 2020
Wintergerste

Quelle: Ceravis AG

Saatgutbehandlung 2019 und 2020
Winterweizen

Quelle: Ceravis AG

Weizen - Wurzelentwicklung

Links: unbehandelt, Mitte: E-VITA, Rechts: E-VITA PLUS
Quelle: Ceravis AG

Körnererbsen - Ertragsvergleich 2020

Quelle: Ceravis AG

Kontakt

E-VITA GmbH
Winterbergstr. 28
01277 Dresden

+49 (0)351 271830 80